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Historische Epoche/Teildisziplin: ›Antike/Altertum‹
Als Antike bezeichnet man das griechisch-römische Altertum. Der Raum, mit dem die Alte Geschichte sich befaßt, hat sein Zentrum im Mittelmeer, reicht aber darüber hinaus bis nach Nordwesteuropa und in den Nahen und Mittleren Osten. Die Geschichte der Antike beginnt im frühen 1. Jahrtausend v.Chr. mit der Entstehung griechischer Bürgerstaaten. Das Ende der Antike wird unterschiedlich bestimmt. Im Westen markiert das Verschwinden des Kaisertums (476) und die Gründung germanischer Königreiche eine wichtige Zäsur. Im Osten bleibt das Imperium bis zum Aufstieg des Islam im 7. Jahrhundert weitgehend stabil. Im Gegensatz zu Antike meint Altertum die Geschichte der alten Kulturen im Mittelmeerraum und im Vorderen Orient insgesamt. Sie beginnt im 4. Jahrtausend v.Chr und umfaßt Hochkulturen wie der Sumerer, Babylonier, Assyrer, Hethiter und der Ägypter. Aufgrund der Vielzahl und Schwierigkeit der Sprachen und Schriftsysteme werden diese Kulturen von eigenen Wissenschaften erforscht (Altorientalistik, Indogermanistik und Ägyptologie) und sind an dt. Universitäten kein Teil des Studiums der Geschichte.
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