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Historische Epoche/Teildisziplin: ›Gendergeschichte‹
Im Zuge der sogenannten 68er Bewegung entstand eine gesellschaftlich-kulturelle, meist von Frauen dominierte Bewegung, die eine Abgrenzung von hegemonialen, männlichen Deutungsweisen anstrebte. In Folge wird seit den 1980er Jahren in der deutschen Geschichtswissenschaft die sprachliche und nichtsprachliche Konstruktion des Geschlechts als Frage an die Quellentexte berücksichtigt mit dem Anliegen, das Verhältnis der Geschlechter zueinander zu erforschen. Die Geschlechter- oder Gendergeschichte befasst sich außerdem mit den veränderten Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit und der Frage, wie Geschlechterrollen das Denken, Handeln und kulturelle Gegebenheiten beeinflussen.
Folgende Angebote gibt es in diesem Bereich: