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Spezielle Soziologie: ›Ungleichheitsforschung‹
Die Ungleichheitsforschung beschäftigt sich mit der ungleichen Ausstattung sozialer Positionen (z.B. Berufe) und den ungleichen Chancen, diese zu erreichen. Einerseits geht es dabei um möglichst genaue Beschreibungen der Verteilungen von Einkommen und Vermögen, von Macht und (Aus-)Bildung oder des sozialen Ansehens („Prestige“). Dies führt dann etwa zu Aussagen über den Umfang von Armut und Reichtum, über die Schichten- oder Klassenstruktur von Gesellschaften und über sog. „Disparitäten“ der Lebensführung, die u.a. mit dem Geschlecht und dem Alter, aber auch mit der regionalen, ethnischen und sozialen Herkunft verknüpft sind. Andererseits geht es um die Analyse der Mechanismen, die aus Unterschieden soziale Ungleichheiten entstehen lassen und zur Reproduktion von Mustern ungleicher Lebenslagen und Lebenschancen beitragen. Neben lebenslauforientierten Perspektiven stehen dabei u.a. auch internationale und historische Vergleiche, etwa der Muster sozialer Mobilität, im Zentrum.
Folgende Angebote gibt es in diesem Bereich: